FOTOS: FRISCHphoto

HAIR&MAKE-UP: ISABELLA APPL – supported by  LULZIM

LOCATION: TREFFPUNKT AM SEE, GMUNDEN

ORGANISATION:
Fachvorständin  Gundula Müller-Aumayr

INTERVIEWPARTNER:

SCHÜLER: Laura Carchiopolli, Nikola Höpfl ,
Lea Wimmer

SCHÜLERMODELS:
ALINA LINDNER, EMILY ASCHENBERGER,
KATHARINA RIMPF, ANJA WINKELHOFER, SOPHIE SIEBER, ISABEL SCHLAGER

Design vom Kreativteam

supatrüfö: Servus! Warum seid ihr an der HLA für Mode in Ebensee?

Lea: Um unsere Kreativität auszuleben, zu lernen, wie wir die Ideen, die in unseren Köpfen herumschwirren, umsetzen können. Wir fühlen uns hier so wohl, weil die HLA für Mode eine kleine und familiäre Schule ist und das Schulklima sehr angenehm.

supatrüfö: Was ist der Grund, warum ihr hier und heute interviewt werdet?

Nikola: Wir dürfen heuer bei der großen Modenschau unsere eigene Kollektion präsentieren – eine Besonderheit, denn sie entsteht in der Freizeit und ist somit eine zusätzliche Leistung.

supatrüfö: Was ist der Gedanke hinter eurer Kollektion?

Laura: In erster Linie wollten wir einfach nur kreativ und nachhaltig zugleich sein. Wir verarbeiten Rettungsdecken, und somit ist die Kollektion auch sehr auffällig und schwierig zu produzieren. Die Farben sind Gold, Schwarz und Weiß. Wir möchten damit zeigen, dass aus alten Dingen auch wunderschöne, elegante und extravagante Couturemodelle entstehen können. Nach der Präsentation bei der Modenschau würden wir die Modelle noch gerne ausstellen und eine Fotostrecke produzieren lassen, da mein Vater professioneller Fotograf ist.

supatrüfö: Eure Pläne nach der Schule?

Lea: Momentan steht studieren nicht auf meinem Plan – aber wenn doch, dann Handarbeitslehrerin, Erfahrung in der Arbeitswelt sammeln.

Laura: Mein Wunsch ist es, eine Mini-Weltreise zu machen und dann im kreativen Bereich zu bleiben – das ist alles, was ich kann!  😉

Nikola: Ich werde ins Ausland gehen, wie genau das ablaufen soll, weiß ich noch nicht – evtl. im Ausland studieren oder zuerst nur herumreisen und arbeiten. Industrial Design, Kunst oder Architektur würde mich sehr interessieren.

supatrüfö: Kann man mit diesen schönen Outfits auch Leben retten?

Lea: Theoretisch schon. Die Modelle sind sehr wärmend und der große Reifrock ist bei Schlechtwetter der ideale Unterschlupf – aus der Krinoline könnte man auch noch zusätzlich ein kleines
Lagerfeuer machen. 😉

INTERVIEWPARTNER:

LEHRERIN: Dipl.-Päd.  ANDREA THALER

Modenschau Choreografie

supatrüfö: Hallo Andrea, wie lange bist du schon Teil der Modeschule Ebensee?

Andrea: Im Schuljahr 1999/2000 durfte ich meine Arbeit als Lehrerin an der Modeschule Ebensee antreten, also bin ich seit 19 Jahren hier.

supatrüfö: Wie lautet das Thema der diesjährigen Modeschau und welche Message wollt ihr damit vermitteln?

Andrea: Unser Thema ist „Our style, our fashion“. Wir wollen den Style und die Mode der Modeschule Ebensee zeigen. Individuelle Designs der Schülerinnen und Schüler, Klassen und Jahrgänge ergeben ein großes Ganzes.

supatrüfö: Was ist dein Gedanke hinter der Choreografie?

Andrea: Die Choreografie muss zuerst die Kollektion, die einzelnen Modelle im Stil und im Charakter bestmöglich auf die Bühne bringen. Zusätzlich spielt natürlich die ausgewählte Musik für jede einzelne Kollektion eine große Rolle – Rhythmus, Takt, die Gefühle, die das Musikstück vermittelt, müssen „eingefangen“ werden. Als Drittes müssen die Choreografien im Ablauf harmonieren.

supatrüfö: Woher beziehst du deine Ideen? Privat beschäftigst du dich ja auch mit Tanz.

Andrea: Ja, ein großes Steckenpferd von mir ist die Bewegung zu Musik, ob im Freestyle oder nach genauen Vorgaben und Technik in 10 Tänzen. Ich freue mich immer sehr, meine Erfahrungen zu „bündeln“ und die einzelnen Musikstücke in „Bildern“ auf die Bühne zu bringen. Die Inspiration kommt von überall, und zum großen Teil entstehen die Bilder beim Hören der Musikstücke.

supatrüfö: Darf die supatrüfö auch mal mitlaufen?

Andrea: Ja, sicher! Du kommst zum „Grundkurs“ Bewegungs- und Rhythmusschulung und dann steht dem nichts im Weg! 😉